Nimm mit 606.701 Campact-Aktiven Einfluss
auf aktuelle politische Entscheidungen.
Das Engagement von vielen tausend Online-Aktiven hat die politischen Erfolge und das große Wachstum von Campact im Jahr 2009 ermöglicht. Herzlichen Dank! Wir zählen auf Ihre Unterstützung auch im Jahr 2010:
Die Arbeit und Unabhängigkeit von Campact wird bisher vor allem durch eine Vielzahl von Einzelspenden gesichert. Sowohl für kurzfristige Kampagnenstarts als auch für längerfristige Kampagnenentwicklungen sind planbare Finanzmittel ganz entscheidend. Bitte helfen Sie, die erfolgreiche Arbeit von Campact auf eine stabilere Basis zu stellen: Unterstützen Sie uns als Förderin und Förderer mit einem regelmäßigen Beitrag!
Jahresrückblick 2009 als PDF / Jahresrückblick 2008 als PDF / Jahresrückblick 2007 als PDF / Jahresrückblick 2006 / 2005
Als Teil einer bundesweiten Bewegung sorgt Campact für Proteststurm: 50.000 Menschen unterzeichnen unseren Appell an Landwirtschaftministerin Aigner. Wo die Ministerin öffentlich auftritt, ist sie mit hunderten aufgebrachter Bürger/innen aus der Region konfrontiert. Mit einem Gutachten belegen wir, dass ein Verbot auf aktuellen Risikostudien basieren kann. Kurz vor der Aussaat Mitte April verbietet Ministerin Aigner den kommerziellen Anbau von Gen-Mais in Deutschland!

RWE plante, im bulgarischen Belene zwei Atomreaktoren zu finanzieren – in einem Erdbebengebiet. Gemeinsam mit urgewald verlangen zehntausende Campact-Aktive mit „gelben Karten“ und Großplakaten den Verzicht auf das Risikoprojekt. Vor der RWE-Zentrale, der Aktionärsversammlung und Rathäusern zeigen wir, welche Folgen mit dem „Wackel-AKW“ drohen. Im Herbst zieht RWE die Reißleine – damit ist eine deutsche Beteiligung am riskantesten AKW in Europa vom Tisch!

In einem Bündnis mit 31 entwicklungspolitischen, Landwirtschafts- und Umweltorganisationen streiten wir für ein Ende der Exportsubventionen für Milchprodukte in die Länder des Südens. Die Entwicklungsministerin freut sich über die Kampagne, die Landwirtschaftsministerin ist sauer, in der EU wird weiter gemauert.

Seit 20 Jahren streiten regionale Initiativen gegen die Einrichtung des größten europäischen Bombenabwurfplatzes in der Kyritz-Ruppiner-Heide. Doch 2009 verhindert ihr Protest das Ende von Natur, Tourismus und Wohnidyll. Mit einem Online-Appell und Anzeigen im Wahlkreis vom Verteidigungsminister leistet Campact kurz vor der Entscheidung bundesweit „Schützenabhilfe“.

Große Teile der Bevölkerung in Dörpen (Emsland) wollen Erneuerbare Energien statt einen riesigen Klimakiller. Campact unterstützt den Widerstand: mit der Plakataktion „Fragt uns!“, einer Anzeigenkampagne für eine Bürgerbefragung, einer Aktivenwoche und schließlich mit einer feierlichen Bürgerwache. Der Protest der Dörpener hat Wirkung: Anfang Dezember 2009 geben die Energiekonzerne den Plan für ein gigantisches Kohlekraftwerk in Dörpen auf.

Die Atomkonzerne wollen mit Uraltreaktoren noch Milliarden scheffeln. Doch mit .ausgestrahlt und weiteren Partnern kämpft Campact gegen die Atomrenaissance. Wir umzingeln den Lobbykongress des Atomforums und mobilisieren Tausende zur Großdemo nach Berlin. Unsere Aktionstour durch zwölf Großstädte bringt das Thema der Endlagerproblematik in die Regionen. Flashmobs tragen die Atomrisiken in den CDU- und FDP-Wahlkampf. Noch in der Wahlnacht starten wir einen Offenen Brief: Über 100.000 Menschen kündigen ihren Protest gegen einen Ausstieg aus dem Ausstieg an. Wir legen mit einer Telefondemonstration nach. Der Koalitionsvertrag bleibt in punkto Atom erstaunlich vage. Unser Widerstand geht weiter!

Roland Koch will Chefredakteur Nikolaus Brender aus dem Amt jagen, um den Einfluss der Parteien beim ZDF noch zu erhöhen. Kurzfristig mobilisiert Campact rund 40.000 Menschen mit einer Online-Petition dagegen. Dennoch wird Brender seinen Job los, weil unbequeme und überparteiliche Journalisten wie er den schwarz-roten Proporz in den Sendern unterlaufen. Anstatt wie die SPD auf kleine Korrekturen zu setzen, will Campact das ZDF grundlegender reformieren: Tausende Campact-Aktive werben bei ihren Wahlkreisabgeordneten für ein Normenkontrollverfahren. Die Kampagne hat gute Chancen!